Deutscher Gewerkschaftsbund

Hanau: „Ein fast unbekanntes Verbrechen“

mit Franz Coy, Historiker

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Vom 24. März bis zum 29. März 1945 wurden Gefangene des KZ Katzbach/Adlerwerke auf einem Todesmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben. Die erschreckend hohe Zahl von mehr als 70 Toten bei etwa 350 Häftlingen ist das erschreckende Ergebnis des Todesmarschs.

1.616 Zwangsarbeiter aus sieben Nationen (überwiegend Polen, aus dem Warschauer Aufstand) waren in den Adlerwerken in Frankfurt gefangen, bewacht von SS- Mannschaften des Stammlagers KZ Natzweiler und Wachmannschaften der Adlerwerke. Sie wurden aus den Konzentrationslagern Auschwitz, Buchenwald, Dachau und Mannheim-Sandhofen deportiert. Nach Todesmärschen von Frankfurt nach Hünfeld, durch den Main-Kinzig-Kreis und Reichsbahntransporten im März 1945 über die KZs Buchenwald und Flossenbürg nach Dachau und Bergen-Belsen. Etwas 50 Gefangene überlebten das KZ-Katzbach.       Es ist eines der letzten großen Verbrechen der Diktatur der Nationalsozialisten im Raum östlich von Frankfurt.

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E-Mail: mkk@vvn-bda.de

 


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