Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2019_23 - 24.10.2019

Gewerkschafter_innen lautstark gegen die AfD in Fulda-Neuhof!

Zahlreiche Menschen – darunter viele Gewerkschafter_innen – protestierten anlässlich des Landesparteitages der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) vor dem Gemeindezentrum in Fulda-Neuhof. Sie machten deutlich, dass die AfD keine Partei für Arbeitnehmer_innen ist! Rechtspopulist_innen laden die soziale Frage völkisch auf und versuchen dadurch die Belegschaften in ein „Wir“ und die „Anderen“ zu spalten, erklärte Kathrin Harth (DGB-Regionsgeschäftsführerin). Rechter Ideologie zufolge gibt es ein „Wir“, die fleißig hart arbeitenden Deutschen. Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund werden den „Anderen“ zugeordnet, und als faule Sozialschmarotzer diffamiert. „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren, sondern zeigen uns solidarisch mit unseren Kolleg_innen mit unterschiedlicher Herkunft, Religion, Sexualität etc.“ betonte Harth. Die Spaltung der Gesellschaft verläuft tatsächlich von unten nach oben, d.h. zwischen arm und reich. Dafür verantwortlich sind Politiken der Vergangenheit, die v.a. Einkommen aus Arbeit belastet und Einkommen aus Kapital entlastet haben. Ein wichtiger Schritt, die durch Rechtspopulismus/-extremismus bedrohte Demokratie zu verteidigen, ist diese Verteilungsungerechtigkeit zu beseitigen.

 


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