Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2022_008 - 24.02.2022

Fragen zur Offenbacher Stadtpolitik

Der Vorstand des DGB Stadt- und Kreisverband in Offenbach hat sich im Januar zu seiner diesjährigen Klausur getroffen.

Das Gremium, das sich aus Vertretern aller acht Mitgliedsgewerkschaften des DGB zusammensetzt, will sich in den nächsten Monaten schwerpunktmäßig mit den Lebens- u. Wohnbedingungen der Kolleg*innen in Stadt und Kreis Offenbacher beschäftigen. Die Diskussion wird sich entlang der DGB-Kernforderungen bewegen. Diese sind die Bildung von Fonds für kommunale Wohnungs-unternehmen, die steuerliche Förderung dauerhaft bezahlbarer Wohnungen und die stärkere Förderung sozialen Wohnungsbaus, bzw. stärkerer steuerlichen Förderung für Mietwohnungsneubau. Die Kommunen sollten zudem Förderung für Grundstückserwerb erhalten und die Möglichkeit bekommen, stärker Bodenwertsteigerungen abzuschöpfen. Ziel ist, mit den politischen Parteien in Kontakt zu treten und Bedürfnisse der Beschäftigten zu vermitteln. In Verbindung mit der Stärkung des ÖPNV wurde auch die die Situation des Offenbacher  Hauptbahnhofs betrachtet. Dazu wollen sich die Mitglieder des DGB-Vorstandes in Stadt und Kreis Offenbach z.B. für bessere Verbindungen mit RB und RE zwischen Offenbach und Aschaffenburg oder der besseren Anbindung zu den ICE und IC Verbindungen in Hanau einsetzen.

Außerdem sehen sie dringenden Handlungsbedarf, dass sich schnell etwas an dem stark vernachlässigten Eindruck ändert. Das einstmals bedeutende Bahnhofsgebäude an prominentem Standort, an oder in Sichtweite von Hauptverkehrswegen, ist gut angebunden und könnte neben der Verkehrsstation sehr gute Voraussetzungen für ein Zentrum für die angrenzenden Stadtteile bieten. Der DGB-Stadtverband begrüßt deshalb die Machbarkeitsstudie und will sich für die Weiterentwicklung zum gut frequentierten Verkehrspunkt und für die gemeinwohlorientierte Nutzung des Bahnhofsgebäudes einbringen.


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