Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2014_012 - 04.08.2014
Ausbildungsstart in Hanau

1.037 Jugendliche haben im Main-Kinzig-Kreis noch keinen Ausbildungsplatz. Unternehmen stehen in der Pflicht Jugendlichen berufliche Perspektiven zu bieten

Arbeitsmarktzahlen

Bundesagentur für Arbeit

„Zum Beginn des Ausbildungsjahres sind noch längst nicht alle Bewerberinnen und Bewerber in einem Ausbildungsverhältnis“, kommentiert DGB-Jugendbildungsreferent Tobias Huth die heute veröffentlichte Statistik der Arbeitsagentur Hanau zum Ausbildungsmarkt. Huth hofft, dass die Unternehmen auf die über 1.000 Jugendlichen zugehen, um ihre freien Stellen zu besetzen. Die Betriebe sollten sich nicht durch die verbreiteten Vorurteile, dass Bewerberinnen und Bewerber Defizite hätten, von einer Ausbildung abbringen lassen. Gerade in Zeiten des von den Unternehmen kommunizierten Fachkräftemangels ist es sehr verwunderlich, dass die Unternehmen immer weniger Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. So stagnieren die zu besetzenden Ausbildungsplätze im Agenturbezirk Hanau auf gleichbleibend niedrigem Niveau. Gleichzeitig bleiben bisher über 500 Ausbildungplätze unbesetzt „Da verwundert es schon sehr, dass die Unternehmen in der Region immer über zu geringe Bewerberzahlen jammern, aber gleichzeitig scheinbar nicht Willens sind die dringend benötigten Ausbildungsplätze ausbildungsbereiten Jugendlichen anzubieten.“ meint Tobias Huth abschließend.

Die DGB-Jugend freut sich zusammen mit vielen tausend Auszubildenden über ihren Start ins Berufsleben und wünscht viel Erfolg bei ihren ersten Schritten. „Wenn Auszubildende Fragen zu Bezahlung, Arbeitszeiten oder Urlaub haben, sind wir von der Gewerkschaftsjugend die kompetenten Ansprechpartner“, erläutert Tobias Huth die Angebote der DGB-Jugend und der DGB-Gewerkschaften. Auszubildende können sich nicht nur an ihre Jugend- und Auszubildendenvertretung oder ihren Betriebsrat wenden, sondern auch das nächste Gewerkschaftsbüro kontaktieren. Als besonderen Service gibt es die anonyme Internetberatung auf www.dr-azubi.de. „Die Gewerkschaftsjugend lebt jedoch vom Mitmachen“, lädt Huth die Auszubildenden ein. Nur über eigenes Engagement in einer Gewerkschaft könnten diese beispielsweise auf ihre Ausbildungsvergütung oder die Übernahme nach der Ausbildung Einfluss nehmen und ihre Arbeitsbedingungen mitgestalten.


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