Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2021_17 - 06.09.2021

„Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus“

Unter Motto „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus“ luden die Offenbacher Gewerkschaften am 1. September zum Antikriegstag, der seit 1957 jährlich an die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert.

Die Folgen von Krieg und Vertreibung sind nicht nur aktuell in Afghanistan sichtbar, sagt Brigitte Bach-Grass, Kreisvorsitzende des DGB Offenbach: „Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für den Frieden. Das Leid und Schrecken, das Nazi-Deutschland in der ganzen Welt anrichtete, ist uns eine Mahnung. Wir müssen die Erinnerung an das unermessliche Leid und die unzähligen Toten wachhalten, so etwas darf nie wieder geschehen. Krieg, Gewalt und Faschismus haben keinen Platz in unserer Welt, das machen wir Gewerkschaften jedes Jahr zum Antikriegstag deutlich und setzen ein klares Zeichen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Jetzt gilt es, nicht aufzurüsten, sondern in die Zukunft zu investieren.“ Zur Friedenssicherung und Konfliktprävention gehört soziale Gerechtigkeit. Dafür sind neben einem starken und solide finanzierten Sozialstaat immense öffentliche Investitionen nötig – in Gesundheit und Pflege, in unser Bildungssystem, in eine sozial-ökologische Gestaltung der Energie- und Verkehrswende, in die kommunale und digitale Infrastruktur und in den sozialen Wohnungsbau.


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