Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2021-15 - 16.07.2021

„Solidarisch aus der Krise“ Neuer Kreisvorstand des DGB Fulda gewählt

Der Kreisvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Fulda hat einen neuen Vorstand. Bei der konstituierenden Sitzung am 07. Juli wählten die von den acht Mitgliedsgewerkschaften bestimmten Delegierten Florian Kaufmann zum neuen Kreisvorsitzenden des DGB Fulda. Kaufmann ist bereits seit 2019 beim DGB in Fulda tätig und Mitglied der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Zu seinem Stellvertreter wählten die Delegierten Volker Tschasche von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG.

 

Kaufmann will sich mit dem DGB-Kreisvorstand „für eine solidarische und lebenswerte Zukunft“ in Fulda engagieren und sich in den kommenden Monaten mit den Gewerkschaften dafür einsetzen, die Beschäftigten mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht alleine zu lassen. „Wir werden nicht zulassen, dass die Folgen der Krise allein von den Beschäftigten bezahlt werden müssen“, betont Kaufmann. „Um gute und faire Arbeitsbedingungen zu sichern und zu stärken, müssen die Rechte von Betriebs- und Personalräten gestärkt werden. Dazu braucht es starke Gewerkschaften an der Seite der Beschäftigten.“ Die Krise habe gezeigt, dass die Beschäftigten durch Organisierung eine bessere Absicherung, bessere Arbeitsumfelder und mehr Rechte erhalten hätten.

 

„Wir brauchen eine stärkere Tarifbindung“, fordert Kaufmann daher die Vergabe öffentlicher Aufträge nur an tarifgebundene Unternehmen, ein Tariftreuegesetz und einfachere rechtliche Möglichkeiten, einen Tarifvertrag für allgemeinverbindlich zu erklären. Um die gewaltigen Herausforderungen der Corona-Folgen, der Transformation und des Klima-wandels zu bewältigen, fordert Kaufmann zudem die Ausweitung öffentlicher und die Förderung privater Investitionen, die den sozial-ökologischen Wandel nachhaltig gestalten sollen. Zur Finanzierung sei mehr Verteilungsgerechtigkeit notwendig, die konsequent nach der finanziellen Leistungsfähigkeit besteuere.

 

Der neue Vorstand will auch vor Ort seine Präsenz weiter ausbauen. „Für ein solidarisches Fulda werden wir als DGB Seite an Seite einstehen“, sagt Kaufmann.


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