Deutscher Gewerkschaftsbund

18.03.2013
Ein Streitgespräch im Vormai

Wirtschaften für das Gemeinwohl oder grenzenlose Gier?

Dr. Matthias Zimmermann (CDU/CDA), Stefan Körzell (DGB)

Dr. Matthias Zimmermann (CDU/CDA), Stefan Körzell (DGB)

Soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftsdemokratie ade? - Können wir nur tatenlos zusehen, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Rechte unter die Räder kommen? Organisieren Gewerkschaften im Zeichen der Globalisierung nur noch Abwehrkämpfe oder verfolgen sie noch eine positive Perspektive, eine Utopie? Sind Beispiele wie Neckermann, Schlecker oder Manroland eine unabdingbare Entwicklung eines Wirtschaftssystems, das ausschließlich auf Wachstum setzt?

Dem Gemeinwohl verpflichtetes Unternehmertum scheint auf breiter Linie auf dem Rückzug zu sein. Finanzielle Teilhabe an Produktivitätssteigerungen ist vornehmlich Aktionären oder dem höheren Management vorbehalten. In der Welt der Arbeitnehmer prägen Begriffe wie Zeitverträge, Leiharbeit oder Outsourcing die Lebensrealität oder es werden ganze Produktionszweige in Billiglohnländer verlagert.

In unserem Streitgespräch im Vormai diskutieren:

 • Dr. Matthias Zimmer (MdB), CDA-Landevorsitzender Hessen

• Stefan Körzell, Bezirksvorsitzender des DGB Hessen-Thüringen.

• Diskussionsleitung Jennifer Weißenbrunner (DGB-Kreisvorsitzende)


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