Deutscher Gewerkschaftsbund

Gelnhausen: Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft

Perspektivwechsel: Zivilgesellschaft, Geflüchtete, Polizei

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Seit vielen Monaten bestimmen Worte wie „Flüchtlingskrise“, „Flüchtlingswelle“, „Grenzkontrollen“ oder „Obergrenzen“ den politischen Diskurs. Während jedoch andere streiten und nicht wenige billigen Populismus auf Kosten verfolgter Menschen betreiben, hat sich eine breite ehrenamtliche Struktur herausgebildet, die das tut, worauf es ankommt: Anpacken, den Geflüchteten bei der Ankunft zu helfen und gemeinsam mit ihnen Wege zu finden, wie das Zusammenleben künftig gestaltet sein soll.

 

Zusammeleben in der Einwanderungsgesellschaft

Foto: oneinchpunch-fotoplia.com

Auch im Main-Kinzig-Kreis finden sich in jeder Stadt und Gemeinde ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die viele Stunden ihrer Freizeit diesem Ziel widmen. Unterstützt werden sie vom Integrationsbüro des MKK, das Fortbildungen organisiert, die Freiwilligen vernetzt und auch sonst vielfältige Angebote macht, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. 

In diesem Themenschwerpunkt widmen wir uns gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern der Frage, wie wir in einer vielfältigen Gesellschaft, einer Einwanderungsgesellschaft, zusammenleben wollen. Hierzu haben wir verschiedene Kursangebote, aber vor allem vier Abende zusammengestellt, die sich der Diskussion verschiedener Aspekte dieses Zusammenlebens widmen sollen, und an denen wir mit alten und neuen Einheimischen ins Gespräch kommen wollen. 

Damit das auch sicher gelingt, wird an diesen Abenden auch in verschiedene Sprachen gedolmetscht. Es wird jeweils einen Impuls und anschließend ausreichende Möglichkeit zur Diskussion geben. Die Termine werden im kompletten ersten Halbjahr 2017 liegen, jeweils einer in den Monaten März, April, Mai und Juni. Wir freuen uns über jeden und jede, der oder die mit der Absicht kommt, sachlich und offen für Argumente über die Bedingungen dieses Zusammenlebens zu diskutieren. Denn: Es gibt keinen anderen Weg des Umgangs mit der Situation, miteinander zu sprechen ist in einer demokratischen Gesellschaft tatsächlich alternativlos. 

Daneben haben wir einige kulturelle und sprachliche Angebote in diesem Themenschwerpunkt zusammengefasst, die den eigenen Horizont mit verschiedenen Sinnen erweitern helfen.


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