Deutscher Gewerkschaftsbund

"In welcher Stadt wollen wir leben?"

2. Konferenz des Initiativenbündnisses "Solidariät statt Spaltung

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Zweite Konferenz des Initiativenbündnis „Solidarität statt Spaltung“

von 10.00 bis 18.00 Uhr im Hanauer Gewerkschaftshaus am Freiheitsplatz

 

„Wir wollen ein Hanau und einen Main-Kinzig-Kreis für Alle. Ein menschenwürdiges Leben, Wohnen und Arbeiten mit gleichen sozialen und politischen Rechten. Für alle, die hier leben und die hier neu ankommen.“ (Aus dem Aufruf für Solidarität statt Spaltung von 2015)

Nach einer ersten Tagung im April letzten Jahres laden wir für den 26. Mai 2018 zu einer zweiten Konferenz ein. Wir wollen dieses Mal zwei zentrale soziale Fragen in den Mittelpunkt stellen: das Wohnen und Arbeiten. Dazu kommen zwei Gäste aus Berlin und Hamburg, um uns Inputs mit aktuellen Informationen sowie Anregungen für widerständige Initiativen gegen Prekarisierung und Gentrifizierung zu geben.  

 

Zum Wohnen:

Auch in Hanau können immer mehr Menschen keine menschenwürdige bezahlbare Wohnung finden, sind von Wohnungsnot betroffen oder gar gezwungen, in Regionen mit billigeren Wohnungen umzuziehen. Angesichts der massiven Gentrifizierung der Hanauer Innenstadt und einer sinkenden Zahl von Sozialwohnungen spitzt sich die Situation seit Jahren zu. Betroffen sind Menschen, die schon lange Zeit in Hanau wohnen oder gar hier geboren wurden; aber auch viele der in den letzten Jahren Neu-Angekommenen, der Menschen aus Südosteuropa, die hier eine Arbeit suchen, oder auch der Geflüchteten, die mittlerweile einen Anspruch auf eine eigene Wohnung haben, aber keine finden können und deshalb auf unbestimmte Zeit im Camp in Hanau Wolfgang leben müssen… 

Was tun? Wie können wir gemeinsam aktiv werden? 

 

Zum Arbeiten:

Auch in Hanau müssen sich immer mehr Menschen in prekären Beschäftigungsverhätnissen durchschlagen. Sie sind gezwungen, sich bei Leihfirmen zu Mindestlöhnen in Lagern und in der Logistik zu verdingen, sie werden in der Gastronomie, in der Pflege, auf Baustellen oder in der Landwirtschaft allenfalls zu Mindestlöhnen ausgebeutet. Das betrifft Menschen, die schon viele Jahre hier wohnen und in Hanau aufgewachsen sind, und die u.a. vom Jobcenter in diese Jobs gedrängt werden; aber erst recht die Neu-Angekommenen aus Südosteuropa und viele Geflüchtete, die irgendwie ein eigenes Einkommen finden müssen..Was tun? Wie können wir gemeinsam aktiv werden? 

 

Programm am 26. Mai 2018:

10.00 bis 12.00 Uhr

Auftaktpodium 

mit  

Doritt Komitowski, Fachberaterin für prekär beschäftigte MigrantInnen und Flüchtlinge/„minor“ Projektkontor für Bildung und Forschung, Berlin

und

Petra Barz, Recht auf Stadt, Hamburg

 

13.00 bis 16.00 (mit Kaffee-Pause)

Zwei parallele Arbeitsgruppen zu Wohnen und Arbeiten mit den beiden ReferentInnen

 

16.30 bis 18.00

Abschlussplenum: Zusammentragen der Ergebnisse und die Frage nach dem Wie weiter?! Und wie können wir neue gemeinsame Initiativen im Bereich Wohnen und Arbeiten mit anderen Ansätzen für eine Solidarische Stadt verknüpfen?

  

Am gleichen Samstag zuvor - Ab 8.45 Uhr auf dem Freiheitsplatz: 

Öffentliches Frühstück mit https://www.frieden-geht.de 

 


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