Deutscher Gewerkschaftsbund

Die NSU-Monologe in Hanau

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Das im Main-Kinzig-Kreis neu gegründete Jugendbündnis MKK, in dem sich politisch aktive junge Menschen aus verschiedenen Jugendorganisationen, darunter die DGB-Jugend Südosthessen, die DIDF-Jugend Hanau, die Jusos Hanau, die Grünen Jugend MKK, die Linksjugend Solid MKK und die BDAJ Hanau, zusammengeschlossen haben, stellt eine Veranstaltung mit der Berliner „Bühne für Menschenrechte“ zum Thema „Nationalsozialistischer Untergrund“ (kurz: NSU) auf die Beine:

Am 25. Mai 2018 wird die Aufführung des Theaterstücks „Die NSU-Monologe“ im Hans-Böckler-Haus Hanau stattfinden.

 

Die bewegende Aufführung fand bereits in mehreren Städten großes Interesse und soll nun auch im Main-Kinzig-Kreis auf die schrecklichen Morde des aufmerksam machen. Nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

 

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

 

Die Berliner Bühne für Menschenrechte, die mit ihren deutschlandweiten Theaterstücken für ihre Anliegen sensibilisieren will, führte ihre Stücke „Asyl-Monologe“ und „Asyl-Dialoge“ bereits mehr als 400 Mal auf. Nun erzählt sie mit ihrem bewegenden Theaterstück „NSU-Monologe“ die Geschichten der Hinterbliebenen der Opfer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ – Geschichten, die von Trauer und Wut, Hoffnung und Enttäuschung, aber auch von der Schikanierung durch Behörden und beharrlicher Willensstärke zeugen.

 

Mit dieser Veranstaltung will das Jugendbündnis auch im Main-Kinzig-Kreis auf die NSU-Morde aufmerksam machen. Das Bündnis engagiert sich im Kampf gegen Rechts auch mittels Demonstrationen gegen Nazi-Aufmärsche oder gegen AfD-Kundgebungen. Wichtig ist den aktiven jungen Menschen, die diesem Bündnis angehören, klar Stellung gegen Diskriminierung jeglicher Art und Rassismus zu beziehen. Für Toleranz und Menschenrechte!

 

Weitere Informationen zur Bühne für Menschenrechte unter: http://buehne-fuer-menschenrechte.de/

 


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