Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2015_026 - 29.04.2015

1. Mai 2015: Die Zukunft der Arbeit gestalten wir!

Seit 125 Jahren demonstrieren die Gewerkschaften am 1. Mai für die Rechte der arbeitenden Menschen. In diesem Jahr tun sie das unter dem Motto: Die Zukunft der Arbeit gestalten wir! Um 11 Uhr startet die Maikundgebung im Naturfreundehaus Okarben. Die Mairede wird in diesem Jahr Alwin Boeckhoff vom Vorstand der IG Metall halten. In Wölfersheim ist die Kundgebung für 10 Uhr in der Wetterauhalle geplant.

1. Mai 2015

Foto: DGB

Was mit dem diesjährigen Maimotto gemeint ist, erklärt der Wetterauer Kreisvorsitzende des DGB, Karl Otto Waas:  „Wenn sich die Arbeitswelt verändert, weil sich mit zunehmender Digitalisierung Berufsbilder verändern, dann kommt es einmal mehr auf die Gewerkschaften an. Wir müssen darauf achten, dass eine sich verändernde Arbeitswelt nicht zu Lasten von Arbeitszeit, Arbeitsschutz und betrieblicher Mitbestimmung geht.“ 

Gleichzeitig zeigt sich aus Sicht des DGB, dass sich nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die Lebenswelt der Menschen verändert. „Die schlechte finanzielle Ausstattung der Kommunen ist ein sozialpolitisches Desaster. Personalabbau, Gebührenerhöhungen und Leistungskürzungen für die Bürgerinnen und Bürger sind die Folge“, ergänzt der Stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Zeichner. „Wenn Schulsanierungen aufgeschoben, wenn Krankenhäuser privatisiert, wenn Jugendarbeit eingestellt, wenn Schwimmbäder geschlossen werden müssen, dann hat das Folgen für die Lebensqualität.“ 

Zugleich werde die kommunale Selbstverwaltung zur Farce, so Zeichner. „Denn wenn das Land Hessen entscheidet, ob und wo in einer Kommune der Rotstift angesetzt wird, dann lebt Demokratie nicht mehr von Mitbestimmung, sondern dann erleben wir in der Demokratie finanzpolitische Bevormundung“, so Zeichner. Doch gestaltende Politik darf nicht eine Frage der Kassenlage sein. Die Kommunen müssen finanziell so ausgestattet werden, dass sie handlungsfähig sind. 

Und Waas ergänzt, dass es gerade die Geschichte der Gewerkschaften sei, die sie zum Handeln gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus verpflichte. „Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Wenn die Gewerkschaften also am 1. Mai auf die Straßen gehen, dann geht es wie immer, um die ganz großen politischen Themen, dann geht es um Mindestlohn, Rente, Equal Pay, eine bessere Ausstattung der Kommunen und natürlich um Tarifpolitik. Vor allem aber geht es darum zu zeigen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusammenstehen müssen, dass sie gemeinsam für Gute Arbeit eintreten und gemeinsam Angriffe abwehren müssen.“


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18.09.2017

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