Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2015_031 - 01.06.2015

DGB Main-Kinzig unterstützt Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste

Mit frischen Brötchen und Rharbarberkuchen besuchte der Kreisvorsitzende des DGB im Main-Kinzig-Kreis, Klaus Ditzel, das Streiklokal der Beschäftigten der kommunalen Sozial- und Erziehungsdienste. Stellvertretend  für den gesamten DGB-Kreisvorstand überbrachte er solidarische Grüße.

Streiklokal Hanau

Der DGB-Kreisvorsitzende Klaus Ditzel inmitten der streikenden Erzieherinnen und Erzieher. Foto: ver.di

„Seit Jahren nehmen die an euch gestellten Anforderungen zu, während die Personalsituation in den Einrichtungen oft sogar schlechter wird“, sagte Ditzel. „Es kann nicht sein, dass ihr für den gekonnten Umgang mit Kindern schlechter bezahlt werdet als Kolleginnen und Kollegen für den gekonnten Umgang mit Maschinen. Deshalb ist eure Forderung nach einer Aufwertung mehr als berechtigt.“ 

Ditzel forderte die kommunalen Entscheidungsträger auf, die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher, der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen auch materiell zu honorieren und die Löhne den tatsächlich gestiegenen Anforderungen der letzten Jahre anzupassen. Es gehe um die Anpassung an die gestiegenen Lebenshaltungskosten wie Mieten oder ÖPNV und damit um eine Anpassung an die Lebenswirklichkeit der Beschäftigten. Dass das Gehalt von Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen auf dem Niveau von 1991 verharrt, während die Lebenshaltungskosten gerade in Ballungsräumen wie dem Rhein-Main-Gebiet explodierten, zeige, wie gerechtfertigt die Forderungen der Beschäftigten ist. 

„Oft schmücken sich Kommunalpolitiker mit eurer guten Arbeit bei offiziellen Anlässen und fordern gut ausgebildetes Personal. Doch das ist zu wenig. Jetzt liegt es an den politischen Entscheidungsträgern, dem kommunalen Arbeitgeberverband, euch ein vernünftiges Angebot vorzulegen und eure Arbeit nicht nur mit schönen Worten, sondern mit guter Bezahlung anzuerkennen. Bis dahin bleibt stark und haltet durch“, sagte Ditzel abschließend.


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