Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2018_071 - 01.10.2018

Jugend entschlossen gegen rechte Hetze: Demonstrationszug „Wir sind Fulda – Nazis nicht!“ durch Fulda

Am vergangenen Sonntag demonstrierte in Fulda ein breites Bündnis, darunter Vertreter_innen aus Gewerkschaften, Politik und Zivilgesellschaft – gegen die Wahlkampfveranstaltung der „Alternativen für Deutschland“ (AfD) vor Ort. Unter dem Motto „Wir sind Fulda – wir sind mehr!“ sprachen sich zahlreiche Jugendorganisationen während eines Demozuges durch die Stadt für eine Zukunft aus, die durch ein friedliches, solidarisches und tolerantes Miteinander aller Menschen geprägt ist. Anna, Jugendbildungsreferentin von ver.di, betonte, dass Rassismus nie eine Lösung sei. Vielmehr brauche es gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität. Kathrin, Jugendbildungsreferentin der DGB-Jugend, verdeutlichte, dass die AfD für eine unsoziale Politik stehe „Nur Reiche können sich einen schwachen Sozialstaat leisten!“. Lukas von den Jusos mahnte, „dass Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus  einsetzen, mittlerweile persönliche Drohungen erhalten“. Kira von Revolution forderte, dass sich jetzt alle Menschen, denen Demokratie und Menschenrechte wichtig sind, positionieren und Gesicht gegen rechte Hetze zeigen. Östen von den Jungen Europäischen Föderalisten machte deutlich, dass es eine europäische Staatengemeinschaft brauche, um aktuelle politische und soziale Probleme zu lösen. Nationalismus sei keine Lösung. Viele Passant_innen schlossen sich der Demonstration an, die lautstark mit „Hoch die internationale Solidarität“und „Es gibt kein Recht auf Nazipropagands“-Rufen auf die Großkundgebung am Universitätsplatz mündete.

 


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„Wir sind Fulda – Nazis nicht!“

Foto: DGB
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