Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2017_006 - 09.03.2017

Zu wenig bezahlbarer Wohnraum aber deutlich mehr Hotelbetten in Fulda

„Es muss mehr bezahlbarer Wohnraum in Fulda geschaffen werden“, fordert der Vorsitzende des DGB Kreisverbands, Franz Georg Brandt.

Neben einer gezielteren öffentlichen Förderung des sozialen Wohnungsbaus und der Steigerung der öffentlichen Bautätigkeit selbst müssten dazu „durch Stadt und Landkreis auch vermehrt private Investoren zum Bau von Sozialwohnungen angehalten werden“, so Franz Georg Brandt.

 

sozialer Wohnungsbau

Foto: DGB

„In Fulda sei es extrem schwer für die vielen Geringverdiener angemessenen Wohnraum zu bezahlbaren Preisen bzw. zu den vom Kreisjobcenter angenommenen Quadratmeterpreisen zu finden“ so Brandt.

Insbesondere aufgrund des gemeinsamen Wohnungsmarktes um Fulda mit den Gemeinden Petersberg und Künzell sei dies Aufgabe gleich mehrerer Kommunen im Landkreis. Diese hätten bis jetzt leider wenig Interesse an der Schaffung günstigen Wohnraums gezeigt hätten. Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus in der Niedriglohnregion Osthessen müsse deshalb für Stadt und Landkreis deshalb aus Sicht des DGB Kreisverbandes mindestens gleichrangig mit der Projektierung von teuren Quartieren wie z.B. Dalberghöfe oder der Förderung des Tourismus sein.

„Alle Hebel müssen in Bewegung gesetzt werden, und dazu gehört auch die Einführung einer Sozialwohnungsquote“ sagte Brandt


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