Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2018_053 - 10.09.2018

Kooperation Arbeit und Leben – DGB/VHS zum Thema Wohnen

Arbeit und Leben

Foto: Arbeit und Leben

Arbeit und Leben Main-Kinzig beschäftigt sich in diesem Halbjahr mit dem Thema Wohnen. Ein überaus aktuelles Thema, denken wir nur daran, ob adäquater Wohnraum heute noch zu einem bezahlbaren Preis erhältlich ist; doch Wohnen ist nicht nur ein soziales, sondern natürlich auch ein architektonisch-ästhetisches Thema. Das „Neue Frankfurt“, von Stadtbaurat Ernst May und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern in den Zwanzigerjahren ausgerufen, hat hier Maßstäbe gesetzt. Gemeinsam mit der ernst-may-gesellschaft

haben wir eine kleine dreiteilige Reihe aufgelegt, mit der das Thema zum einen historisch und anschaulich daherkommt, in deren letzter Veranstaltung wir gemeinsam mit dem Planungsdezernat der Stadt Frankfurt am Main aber auch schauen wollen, was an der sozialen Dimension des „Neuen Frankfurt“ heute noch übrig ist.

 

Anmeldungen bitte vorherig unter: www.bildungspartner-mk.de.

 

 

Das Neue Frankfurt: Als die Mainstadt der Avantgarde davonlief 

19. September l 18-20.15 Uhr l Bildungshaus Main-Kinzig l Gelnhausen l Frankfurter Str. 30
TN-Beitrag: 8 Euro 

In den Zwanzigerjahren entstand in Frankfurt am Main ein großangelegtes Wohnbauprojekt, das unter dem programmatischen Titel „das neue frankfurt“ Geschichte schrieb. Innerhalb von nur fünf Jahren realisierten Stadtbaurat Ernst May und seine Kollegen 15.000 städtische Wohnungen. Und der Anspruch der Architekten war noch viel tiefergreifender: Frankfurt sollte zur archetypischen Großstadtkultur der Weimarer Republik avancieren. Am städtischen Hochbauamt entstanden Entwürfe für nahezu jeden Lebensbereich der werdenden Metropole: vom neuen Stadtwappen über typisierte Türgriffe bis zur Reklameordnung oder der legendären Frankfurter Küche hatten die kommunalen Gestalter für jede ästhetische Frage eine Lösung parat. Die tiefgreifende Utopie des „neuen frankfurt“ beeindruckte Menschen aus aller Welt und war seinerzeit bekannter als das Bauhaus. Der Vortrag gibt einen Einblick in dieses vielleicht wichtigste Kapitel der Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert. Dr. des. C. Julius Reinsberg ist Geschäftsführer der ernst-may-gesellschaft und des Forums Neues Frankfurt.

 

Führung durch die Siedlung Römerstadt in Frankfurt 

29. September l 11-13.15 Uhr l ernst-may-haus l Frankfurt l Im Burgfeld 136
Eigene Anreise

 

Die Römerstadt ist eine der bekanntesten Wohnsiedlungen Frankfurts. Sie vereint die städtebaulichen Direktiven der englischen Gartenstadtbewegung mit dem typisierten Wohnungsbau und der Eleganz der klassischen Moderne. Die Siedlung entstand als Teil des umfassenden Wohnbauprojekts, das Stadtbaurat Ernst May in den 1920er Jahren unter dem Namen „Neues Frankfurt“ lancierte. Die Führung lädt ein zum Rundgang durch die geschwungenen Straßen der Anlage, die sich an die Topografie des Niddatals anschmiegt. Vorbei an den Grünanlagen und Wohnblöcken führt sie zum ernst-may-haus, einem vollständig rekonstruierten Einfamilienhaus aus dem Jahr 1927, das Architektur und Wohnkultur des Neuen Frankfurt lebendig macht. Im Anschluss an die ca. 90-minütige Führung steht das ernst-may-haus zur Besichtigung offen.

 

Das Neue Frankfurt als soziales Projekt – Gegenwart und Zukunft

12. November l 18-21 Uhr l Planungsdezernat der Stadt Frankfurt am Main l Kurt-Schumacher-Str. 10
Eigene Anreise

 

Nach dem historischen Vortrag über das Neue Frankfurt Ernst Mays und der Führung durch die Siedlung Römerstadt in Frankfurt-Heddernheim beschließen wir die Reihe mit einer Bestandsaufnahme und einem Ausblick. Das Neue Frankfurt hatte von Anfang an eine stark soziale Ausrichtung. Neue, kostengünstige Materialien und Verfahren kamen zum Einsatz, die es mehr Menschen ermöglichen sollten, künftig adäquat und komfortabel zu wohnen. Auch heute stellt sich die Frage, wie bezahlbarer und zugleich guter

Wohnraum entstehen kann. Da lohnt es sich, nach Erbe und modernen Anknüpfungsmöglichkeiten an die Ideen Ernst Mays in der Stadt zu fragen, die er so maßgeblich geprägt hat.

 

 


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