Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2018_052 - 07.09.2018

Starker Protest gegen AfD in Lindheim-Altenstadt: „Damit die Erde nicht zu Hölle wird!“

Mehrere hundert Menschen demonstrierten am vergangenen Sonntag in Altenstadt-Lindheim lautstark gegen die Wahlkampfveranstaltung der AfD vor Ort. Mit einem Zitat von Fritz Bauer – jener hessische Staatsanwalt, der dafür kämpfte, dass Nazi-Verbrecher des 2. Weltkrieges verurteilt wurden und ihre Oper Entschädigung erhielten – wurde die Kundegebung eröffnet: „Wir können aus der Erde keinen Himmel machen, aber jeder von uns kann etwas dafür tun, dass sie nicht zur Hölle wird“.

AfD

Foto: DGB

Kathrin Harth, Jugendbidlungsreferentin der DGB-Jugend, verdeutlichte damit, dass es jetzt gilt, aktiv Demokratie und Menschenrechte zu verteidigen. Denn alles deute daraufhin, dass die AfD ideologisch an die Zeit des Nationalsozialismus anknüpft. Sie beschwört eine „nationale Wiederbelebung“ und droht, Merkel oder auch Journalisten zu jagen. Die folgenden Redebeiträge von Vertretern des VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) und der Lagergemeinschaft Auschwitz - Freundeskreis der Auschwitzer e.V. – mahnten, was passiert, wenn eine faschistische Partei an die Macht kommt. Alle die nicht in das enge und menschenfeindliche Weltbild von Faschist_innen passen, werden dann gejagt. Ziel von Jagen ist das Töten. Deshalb jetzt gegen die Rechtspopulist_innen Gesicht zeigen und bei der kommenden Landtagswahl demokratisch wählen! Denn, da waren sich alle einig: Eine Partei wie die Alternative für Deutschland hat im Hessischen Landtag nichts zu suchen!


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Foto: DGB
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